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| Die Geschichte der Rolex |
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Wer sich für die Geschichte der Firma Rolex interessiert, muss sich unweigerlich mit dem Leben von Hans Wilsdorf befassen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam der junge Mann mit der Uhrmacherkunst in Kontakt. Zu jener Zeit gab es einzig Taschenuhren. Den Armbanduhren fehlte es an Präzision. Doch Hans Wilsdorf war davon überzeugt, dass die Armbanduhren eines Tages durch Zuverlässigkeit überzeugen würden.
Rolex war die erste Firma, die ihren Namen auf das Zifferblatt prägte. Zum vollständigen Aussehen gehört jedoch auch die Krone mit 5 Zacken. Sie kam jedoch erst um das Jahr 1940 dazu. Es dauerte jedoch bis die Krone ihr Aussehen festigte. Erst in den ausgehenden fünfziger Jahren hatte sie ihr endgültiges Aussehen erhalten. Der Markenname Rolex wurde im Jahr 1908 registriert. Die erste Rolex wurde im Jahr 1910 ausgezeichnet.
Hans Wilsdorf war der erste Uhrenhersteller, der die Zukunft der Armbanduhren erkannte und damit seinen Konkurrenten einen großen Schritt voraus. Der Irrtum der anderen Uhrenhersteller lag darin, dass man glaubte, die Gehäuse von Armbanduhren wären zu klein. Die Technik würde also nicht passen und somit könnte die Armbanduhr nicht genau laufen. Wilsdorf bewies jedoch das Gegenteil und stellte sogar Ganggenauigkeitszeugnisse aus.
Nachdem der erste Weltkrieg ausbrach, musste England eine Steuer auf importierte Uhren erheben. Daraufhin wurde die Zentrale von London nach Biel verlegt.
Im Jahr 1926 stellte Rolex die erste wasserdichte Uhr überhaupt vor. Sie trug den Namen „Oyster“. Um sie einer breiten Masse bekannt zu machen, bot sich im Jahr 1927 die perfekte Gelegenheit. Die englische Schwimmerin Mercedes Gleitze unternahm den Versuch, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Wilsdorf erkannte seine Chance und schenkte ihr eine Oyster unter der Bedingung, die Uhr bei dem schwierigen Unterfangen zu tragen. Während die Schwimmerin an den widrigen Bedingungen kurz vor ihrem Ziel scheiterte, überstand die Uhr das Unterfangen sehr gut. Nach 8 Stunden im Wasser lief sie noch immer problemlos.
1931 wurde das erste Automatiklaufwerk in eine Rolex eingebaut und auf die Firma patentiert. Im Jahr 1953 folgte der nächste Meilenstein, nämlich eine Armbanduhr, die bis 200m Wassertiefe wasserdicht war. Heute reicht diese Uhr auf 300m. Ein Sondermodell aus dem Haus Rolex tauchte im Jahr 1960 auf eine Tiefe von 10.916 Metern ab. Besonders bekannt wurde im Jahr 1961 das Chronographenmodell Daytona. Es wurde durch Paul Newman bekannt. Er hatte die Uhr bei einem Filmauftritt getragen.
Über die Zeit hinweg ist Rolex seinen Modellen treu geblieben. Viele der heute erhältlichen Modelle gab es in einem ähnlichen Erscheinungsbild bereits in den 1950er Jahren zu kaufen. Die meisten Veränderungen beziehen sich auf die Technik und wurden Schritt für Schritt vollzogen. In den ausgehenden 1980er Jahren wurde das Plexiglas gegen Saphirglas ausgetauscht. An dieser Kontinuität lässt sich der konstant hohe Preis der gebrauchten Rolex-Uhren festmachen.
Die Preise für eine Rolex-Uhr können zwischen 2.000 Euro und 300.000 Euro variieren. Der Preis ist zum einen abhängig vom Modell, von der verwendeten Materialien und der Auflage.
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